Zehn Projekte erhalten Zuschüsse
Zehn Projekte werden vom Bundesfamilienministerium bezuschusst. Diese sollen Impulse für die Weiterentwicklung in der Hospizarbeit und Palliativversorgung setzen und Erkenntnisse darüber liefern, wie pflegende Angehörige gerade in der letzten Lebensphase entlastet werden können.
Selbstbestimmtheit und Lebensqualität erhalten
Am Lebensende spielen Selbstbestimmung, soziale Kontakte, Teilhabe, Geborgenheit und Sicherheit eine zentrale Rolle für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Deshalb sollen bevorzugt beispielgebende Projekte gefördert werden, die insbesondere
- nachweislich eine Sozialraumorientierung aufweisen und lokale Versorgungsbedarfe berücksichtigen,
- über Partnerschaften und Kooperationen in der Nachbarschaft beziehungsweise im Quartier verfügen,
- Zielgruppen einbeziehen, die bisher in der Angebotslandschaft benachteiligt sind,
- ehrenamtliches Engagement in der Hospizarbeit begünstigen, anregen und fördern,
- An- und Zugehörige konzeptionell einbeziehen.
Verfahren zur Interessensbekundung
Träger der Hospizarbeit und Palliativversorgung können ihre Projektvorschläge bis zum 27. November bei der Regiestelle für das Pilotprogramm in zweifacher Ausfertigung postalisch sowie per E-Mail einreichen an: FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V, Bundesvereinigung, Hildesheimer Straße 15, 30169 Hannover, hospizprogramm@fgw-ev.de.
Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen sind auf der Website des FORUM Gemeinschaftliches Wohnen zu finden.