Dr. Franziska Giffey betonte:
"Jede Region hat ihre Besonderheiten. Und trotz aller Unterschiede sollen Menschen überall in Deutschland gut leben können, mit allen Chancen. Das ist die Aufgabe der Kommission 'Gleichwertige Lebensverhältnisse'. Denn wenn es überall gerecht zugeht, wenn man überall gut leben kann, dann machen wir Deutschland spürbar stärker."
Dabei spielen nicht nur technische, wirtschaftliche und strukturelle Fragen eine Rolle. Ein Schwerpunkt der Kommission ist, für einen starken gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhalt zu sorgen - mit guten Rahmenbedingungen für das Zusammenleben von Jung und Alt und der Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements vor Ort.
Für das Gemeinschaftsgefühl sind Verbände und Engagierte besonders wichtig. Um ihre Arbeit insbesondere in strukturschwachen Regionen konkret zu unterstützen und praktische Hilfe zu leisten, kündigte Dr. Franziska Giffey die Gründung einer Deutschen Engagementstiftung an. Außerdem schlug die Bundesfamilienministerin ein Demokratiefördergesetz vor, das das Engagement des Bundes für mehr Demokratie verstetigen soll.
Gleichwertige Lebensverhältnisse
Die Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" soll bis Juli 2019 konkrete Vorschläge erarbeiten, wie in Zukunft Ressourcen und Möglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen gerecht verteilt werden können. Unter dem Vorsitz des Bundesinnenministers, Horst Seehofer, sowie dem Co-Vorsitz der Bundesfamilienministerin, Dr. Franziska Giffey, und der Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, sollen mit den übrigen Bundesressorts, den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden Ungleichheiten und Probleme in den Regionen erkannt und gemeinsam angegangen werden.