Mit Abschluss der fünften Förderrunde im Herbst 2018 endet das Modellprogramm. Um die Verstetigung der Lokalen Allianzen auch nach der Förderzeit zu unterstützen, hat das Bundesseniorenministerium im Mai 2018 eine Netzwerkstelle eingerichtet. Diese ist bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V (BAGSO) angesiedelt.
Überregional Erfahrungen austauschen
Die neue Anlaufstelle sorgt dafür, dass sich die Lokalen Allianzen weiter austauschen und auch mit anderen lokalen Hilfenetzwerken in Kontakt treten können. So sollen Wissen und Erfahrungen an Interessierte weitergegeben und auch der Aufbau neuer lokaler Hilfenetzwerke angeregt werden.
Auf Landesebene fördert die Netzwerkstelle den Austausch zwischen den Fachstellen der Bundesländer, wie etwa Kompetenzzentren und Fachstellen für Demenz. Dafür arbeitet sie eng mit den zuständigen Ministerien der Länder zusammen. Über ihre Öffentlichkeitsarbeit trägt die Netzwerkstelle außerdem zur Sensibilisierung für das Thema Demenz bei.
Auf der Internetseite der Netzwerkstelle finden Interessierte Veranstaltungen wie Workshops, Fachkonferenzen, Webinare und Vernetzungstreffen sowie gebündelte Informationen, Arbeitshilfen und Tipps für die Praxis.
Wirkungsanalyse
Von 2018 bis 2021 führt das Institut Univation im Auftrag des Bundesseniorenministeriums eine Wirkungsanalyse des Bundesmodellprogramms "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" durch. Die Ergebnisse sollen Impulse für die weitere Unterstützung von Menschen mit Demenz und für die Entwicklung einer Nationalen Demenzstrategie geben. Kern der Wirkungsanalyse sind Fallstudien in ausgewählten Lokalen Allianzen sowie Befragungen verschiedener Akteure wie der Projektträger, Netzwerkpartner und kommunalen Vertreterinnen und Vertreter.